Ein kleiner Club, der ganz groß werden kann

Der FC Athletik Wien steckt zwar noch in den Kinderschuhen, Konzept und Philosophie können sich aber bereits sehen lassen - ein aufsteigender Stern im Wiener Fußball?

Abb. links: by Ventucam (c); Abb. rechts: Teammeeting im Jänner '18

O

ft zitiert und noch öfter nicht verstanden: "Jener Verein ist mehr als nur ein Verein." Elf Spieler, die einem Ball hinterherlaufen. Drei Mal die Woche und weils noch nicht reicht auch noch am Wochenende. Dort erhofft man sich auch den einen oder anderen Zuseher, der neben Bier und Bratwurst noch Zeit zum Anfeuern findet. Dabei ist der Unterhaus-Fußball in Wien alles

andere als unattraktiv. Traditionsreiche Vereine sorgen zusammen mit einigen jungen self-made-Clubs für heiße Kämpfe, packende Emotionen, harte Zweikämpfe, schöne aber auch kuriose Tore und eine beträchtliche Portion Unberechenbarkeit. Hier dürfen Fehler passieren, die man bei Profispielen weniger häufig sieht- aber Emotionen in einem Bruchteil einer Sekunde hochkochen lassen können.

In England ist man sich des besonderen Flairs schon lange bewusst, der sich in den unteren Ligen hält. Immerhin können Fans die Spieler ihres Vereins auch persönlich kennenlernen, da sie nicht von Fluten von Sicherheitsleuten umgeben sind, die sie vor der Außenwelt abzuschirmen versuchen. Wir glauben, dass man auch in Wien eine Fankultur aufbauen kann, die jener Englands ähnlich ist. Es braucht hier "nur" die richtige Vorgehensweise.

Wir glauben außerdem, dass ein Club ohne Fans langfristig gesehen - im wahrsten Sinne des Wortes - völlig uninteressant ist. Ein Verein lebt von den Menschen, die den Verein unterstützen. Sei es als aktiver Spieler, Mitarbeiter oder Spielebesucher. Gibt es ausreichend Fans, die jedes Spiel besuchen, wird der Verein langfristig erfolgreich sein.

Abb.: Zwei Athleten im Testspiel August '17

Erfolg ist ein Rezept, das aus sehr vielen Zutaten besteht

Und die meisten dieser Zutaten kann man auch aktiv beeinflussen. Aber wie es meistens so ist, geht es darum, hart zu arbeiten. Sehr viel härter als es die meisten bereit sind zu tun. Ein Fußballer, der jeden Tag eine halbe Stunde länger trainiert, hat am Ende des Jahres mehr als 30 Trainingseinheiten mehr genossen, als seine Konkurrenten. Bei gleichem Talent hat er damit die Nase vorne. Das Team von Athletik Wien arbeitet hart und konsequent für ihren Traum, einen unvergleichbaren Club aufzubauen.

Neben harter Arbeit muss natürlich jede Idee in ein angreifbares Konzept ausgearbeitet werden. Ein Konzept ist eine Strategie, ein Weg und ein Ziel. Gute Konzepte sind einzigartig und innovativ, aber auch pragmatisch und realistisch. Sind einmal gute Ideen da, ist es nicht mehr die größte Herausforderung, eine gute Mitte aus allem zu finden.

Abb.: Symbolbild Konzept

Die Philosophie des FC Athletik Wien wird wirklich gelebt

Das Prinzip der Nächstenliebe

Arbeite hart aber smart

Mut zur Innovation

Auch wenn es für jemanden kitschig klingen mag, ist für uns das Prinzip der Nächstenliebe der Maßstab für den Umgang miteinander - zwischen Spielern, Trainern, Partnern und Fans. Das nötigt jedem charakterliche Stärke ab. Der Ritter in unserem Wappen steht eben für die Ritterlichkeit, die sich in Loyalität, Mut, Ehrbarkeit und Stärke zu erkennen gibt. Unser Ideal ist es, eine win-win-Situation für jeden herzustellen, der in gleich welcher erdenklichen Beziehung zu uns steht.

Als einer der Gründer des Clubs sagte, wir arbeiten härter als die anderen, fügte der andere hinzu: "Wir müssen aber auch smarter arbeiten". Da entstand dieser Leitspruch, den wir seit jeder verinnerlichten. Wir sind keine großen Quatscher, die viel versprechen und dann Staub auf den Büchern anlegen lassen. Erster Schritt ist ein Konzept, der zweite Schritt ist die tatsächliche Umsetzung mit Fleiß und Konsequenz. Deshalb können sich unsere Parnter völlig auf uns verlassen.

Wir glauben, dass ein moderner österreichischer Fußballclub nur bestehen kann, wenn er über den Tellerrand hinaussieht und Mut hat, seine Finanzierung über bisher noch nicht oder nur kaum beschrittene Wege sicherzustellen. Brache Felder, ungenützte Räumlichkeiten, geschlossene begrenzt zugängliche gastronomische Einrichtungen und vieles mehr schadet der Effektivität des Vereins und damit auch den langfristigen Erfolg. Aber dafür braucht es wahrlich etwas Mut.

Professionalität & Seriosität

Unter Professionalität verstehen wir nicht nur ein sorgfältig ausgearbeitetes Konzept, einen tadellosen Internetauftritt und ein seriöses Auftreten in der Gesellschaft. Wir wissen, dass es letztlich nur auf die Taten ankommt. Durchhaltevermögen, Ausdauer und Konsequenz in der Umsetzung von vorgenommenen Zielen, die Einhaltung der gegebenen Versprechen an Partnern und die Sicherstellung der Kontinuität von Leistung und Motivation sind weitere wichtige Eckpunkte unserer Arbeit.

Der Name FC Athletik Wien

Der Vereinsname ist wohlbedeutend: So entspringt das Wort 'Athletik' vom Ideal des Athleten, des griechischen Sportlers. Mit eiserner Disziplin stählt er täglich seinen Körper, folgt seinem Plan bestehend aus Belastung, Regeneration, Nahrung und Schlaf. Sein Wille ist unbändig auf das Erreichen seiner Ziele gerichtet: Dem Sieg. Seine Kämpfermentalität holt alles aus ihm raus- bis zum sehnlichst erwarteten Triumph. Wir sind der Fußballclub der Athleten in unserer Hauptstadt Wien.

Die Gründer und Zugpferde

Sascha Andrée Ventuneac

geb. 1993 in Wien, absolvierte er zuletzt ein Sportstudium in München. Er ist verheiratet und erwartet seine erste Tochter Zoe.

Mit seinem unzähmbaren Feuer für den Fußball und Verein ist er ein unermüdlicher Vorantreiber, Ideenbringer, Umsetzer und Träger. Es gibt nichts, was nicht getan werden kann - und das am besten schon gestern. Im Club schätzt man ihn neben seiner freundlichen Art für seine direkte Ehrlichkeit, Unkompliziertheit, Kompetenz und schier endlose Energie.

Samuel Weigersdorfer

geb. 1992 in Tirol, entschied sich erst 2016 für seine Wahlheimat Wien.

Zuletzt war er in leitenden Positionen in verschiedenen Unternehmen tätig.

"Als Sascha auf mich mit der Idee zukam, einen eigenen Fußballverein zu gründen, war ich zuerst verwundert, sogleich aber fasziniert. Ein Projekt dieser Größe ist ein Lebensprojekt, ein Lebenstraum. Und ist man erst in den aufregenden Strudel hineingeraten einen neuen Fußballverein aufzubauen, möchte man gar nicht mehr heraus, im Gegenteil - man will wissen, wie weit die Reise führen kann."

Abb.: Sascha V. und seine

Ehefrau Natalie Ventuneac

Abb.: Samuel W. beim Heer

FC Menschlichkeit versus FC Kommerz

In Zeiten der fortschreitenden Kommerzialisierung des Fußballs ist die Idee einer Abgrenzung nicht neu. Reiche werden immer reicher, arme immer ärmer, genauso wie reiche Clubs auch immer reicher werden. Natürlich ist es nicht nur einer grundsätzlichen Umverteil-

ung geschuldet, wie zu leicht gesagt wäre. Der Markt des Sport ist nach wie vor ein wachsender - Globalisierung, Technologisierung und wachsender Wohlstand (global gesehen) sind die solide Grundlage dafür. Das Extrembei-

Wir wollen mit unserem FC Athletik Wien andere Wege gehen. Wiewohl wir wissen, dass ohne Geld kein Fußball stattfinden kann, möchten wir mit unserem Club nicht den persönlichen Profit in den Mittelpunkt stellen, sondern Prinzipien, die heute

nur noch schwer zu finden sind. Wir wollen unseren Einfluss intensiv dazu nutzen, Wohltätigkeits- und Menschenrechtsorganisationen wie zB Lightup zu pushen. Wir wollen, dass wir das, was wir bekommen, wieder den

spiel ist England, wo immer noch höhere Fernsehgelder ausgeschüttet werden. Leider trügt der Schein aber nicht, dass mit Geld eben um ein Vielfaches mehr geht, als ohne. Wahre Fans des Sports ist es ein Dorn in Auge: Wettbewerbsverzerrung durch Investorenmilliarden ohne Herz und Feuer, sondern pure Profitgier.

Menschen zurückgeben, die es brauchen. Wir wollen den Fußball nicht für die eigene Tasche nützen, sondern für die Menschen. Aus ehrlichem Herzen und konsequent. Denn der Fußball soll kein Kommerz für Investorengruppen sein, sondern Freude schenken und eine Möglichkeit, Menschen zu verbinden.

Gründung und Vision

Historie in Bildern

Abb.: Unser erstes Testspiel

Abb.: Start der ersten Facebook-Kampagne

Abb.: Erster Kader für ein Pflichtspiel

Abb.: Erstes Pflichtspielergebnis

Abb.: Die erste 100 Likes für uns

Abb.: Das erste Turnier vom FC Athletik W.

Abb.: Kurz später schon über 200 Likes

Abb.: Erstes Club-Silvester

Abb.: Erster Vereinssieg nach 10 Spielen

Abb.: Erstes Spielerinterview

Abb.: Größter Sieg des Clubs bisher

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